Take me out

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Damit kommen wir zum eigentlichen Problem dieser Sendung: Wenn beim Fernsehen die Werbeblöcke keine nervigen Unterbrechungen sondern befreiende Verschnaufpausen sind, dann ist das eigentlich nie ein gutes Zeichen. Genau dieser Effekt tritt aber bei „Take me Out“ ein. Und das obwohl eine Ansammlung von 30 hübschen jungen Frauen doch eigentlich zum Verweilen einladen sollte.

Mehr Werbung, weniger Hirn

Aber eine Stunde kann verdammt lang werden, wenn sie mit so viel heißer Luft gefüllt wird. Das einzige Glück: Das Verhältnis von Werbung zu Sendung liegt am Samstagabend tatsächlich ungefähr bei 1:1. Etwa alle zehn Minuten bekommt der Zuschauer eine Pause. Diese Gelegenheit kann man beispielsweise nutzen, um den Kopf ein paar Mal fest auf den Couchtisch zu schlagen. Je weniger Gehirnzellen das überstehen, umso erträglicher werden vermutlich die nächsten zehn Minuten mit Moderator Ralf Schmitz.

Dessen einzige Funktion sollte es eigentlich sein, die drei Runden anzukündigen, in denen sich jeder neue männliche Kandidat präsentieren muss. So ist nämlich das Konzept der Show: Der Mann versucht, die Single-Frauen zuerst durch eine selbst gewählte Einlaufmusik und seinen ersten Eindruck, dann mit Videos oder einer Show-Nummer für sich zu gewinnen.

Wenn den Frauen nicht gefällt, was sie sehen, drücken sie den Buzzer und erteilen dem Single somit eine Abfuhr. Wenn alle Frauen gebuzzert haben, muss der arme Kerl allein nach Hause. Wenn nach drei Runden noch eine Frau übrig ist, die er nicht vergrault hat, darf er diese zum Date ausführen. Sollten mehrere Frauen interessiert sein, muss er sich für eine entscheiden.   

Nervtötend aufgedrehter Moderator

Damit Schmitz das auch alles hinbekommt, hat die Redaktion ihm extra ein paar vorgefertigte Sätze mitgegeben, die er ständig wiederholen muss. Jede neue Runde wird zum Beispiel eingeleitet mit dem kreativen Reim: „Ist er euer Mann, lasst die Lampe an. Ist die Lampe aus, seid ihr raus!“

Was der Moderator sonst noch machen darf: Er kann die Frauen jederzeit fragen, warum sie sich für oder gegen einen Kandidaten entscheiden: „Franzi, warum möchtest du diesen schmucken jungen Mann kennen lernen?“ - „Also mir ist super warm.“ Das ist einleuchtend! Auffällig ist, dass Schmitz gefühlt immer die gleichen fünf Frauen anspricht. Möglicherweise sind das aber auch die einzigen, die überhaupt ansatzweise einen Satz geradeaus sprechen können, also sei ihm das verziehen. Weniger verzeihlich ist dagegen sein nervtötend aufgedrehtes Auftreten im Allgemeinen und die vielen super-unlustigen Witzeleien im Speziellen.

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