IPhone 8

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Apple hat in diesem Jahr bei der Vorstellung der neuen iPhones nicht nur erstmals gleich drei Geräte präsentiert, sondern auch die ansonsten übliche S-Version ausgelassen. Neben dem für den Hersteller wohl zukunftsweisenden iPhone X hat Apple das iPhone 8 und 8 Plus vorgestellt. Das Plus-Modell ist wie beim iPhone 7 dabei das interessantere der beiden klassischen iPhones, da es wieder mit einer Dual-Kamera kommt - daher haben wir es für unseren Test ausgewählt, und nicht das iPhone 8, das bis auf die Größe ansonsten baugleich ist.

Die Kamera hat Apple bei den beiden neuen 8er-Geräten merklich verbessert, wie sich in unserem Test herausstellt - neben den üblichen Verbesserungen beim SoC und der grundlegenden Hardware. Ob sich das iPhone 8 Plus für Besitzer eines iPhone 7 Plus lohnt, bleibt allerdings fraglich. Auch vor dem Hintergrund des bald erscheinenden iPhone X wirkt das iPhone 8 Plus eher wie ein Auslaufmodell.

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  • Ein in der Dämmerung aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem iPhone 8 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem iPhone 8 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Vergrößerung wird deutlich, dass die Qualität besser als beim iPhone 7 Plus ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Teleobjektiv des iPhone 8 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch hier zeigt die Vergrößerung eine bessere Qualität: Das Bild rauscht nicht mehr so wie die Teleaufnahmen des iPhone 7 Plus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem iPhone 8 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die neue Porträtlichtfunktion ermöglicht teilweise dramatisch aussehende Aufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Häufig sehen die Ergebnisse aber nicht gut aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem iPhone 8 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Ausschnitt zeigt eine gute Detailzeichnung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 8 Plus (l.) ist von vorne nicht vom iPhone 7 Plus zu unterscheiden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Rückseite ist fast identisch - das iPhone 8 Plus hat allerdings eine Glasrückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Glasrückseite ist nötig, um das Smartphone drahtlos laden zu können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone 8 Plus von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Glasrückseite soll besonders bruchsicher sein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie beim iPhone 7 Plus hat Apple eine Dual-Kamera verbaut, deren Sensoren allerdings merklich verbessert wurden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einen Klinkenanschluss für Kopfhörer hat das iPhone 8 Plus nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Rahmen ist aus Aluminium. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 7 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb des Displays ist wieder ein Fingerabdrucksensor im Homebutton eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone 8 Plus (l.) ist von vorne nicht vom iPhone 7 Plus zu unterscheiden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

    Drahtloses Laden dank Qi-Standard

    Auf den ersten Blick sieht das iPhone 8 Plus aus wie sein Vorgänger, das iPhone 7 Plus. Einziges offensichtliches Unterscheidungsmerkmal ist die Glasrückseite beim neuen Modell. Diese ist notwendig, da die neuen iPhones erstmals drahtlos aufladbar sind. Nach Jahren hat sich Apple durchgerungen, den bei anderen Herstellern wie etwa Samsung bereits lange etablierten Qi-Standard umzusetzen.

    Damit lässt sich das iPhone 8 Plus mit einem herkömmlichen Qi-Ladegerät aufladen. Wir haben das mit einem noch aus Nokia-Zeiten stammenden Charger ausprobiert und keine Probleme gehabt. Die Ladezeit ist, wie bei dieser Technik üblich, länger als bei kabelgebundenem Laden: Wir haben den Akku des Geräts in 30 Minuten von 8 auf 28 Prozent geladen bekommen.

    Angesichts dessen, dass das iPhone 8 Plus mit dem passenden und optional erhältlichen Ladegerät auch Schnellladen unterstützt, würden wir eine solche Option bevorzugen. Von 0 auf 50 Prozent in 30 Minuten finden wir besonders im Alltag wesentlich praktischer. Bevor wir unser Geld für eine Qi-Ladestation ausgeben, wäre uns das Schnellladenetzteil eher eine Investition wert. Leider liefert Apple ein derartiges Netzteil nicht mit aus.

    Drahtloses Laden braucht nicht jeder

    Die Entscheidung hängt aber durchaus auch vom Nutzungsszenario ab: Wer sein Smartphone immer nur nachts auflädt, wird womöglich überhaupt kein Problem damit haben, einfach das mitgelieferte Netzteil zu verwenden. Wer allerdings beispielsweise auf der Arbeit häufig sein iPhone in die Hand nimmt, es entsprechend häufig nutzt und abends noch Termine wahrnehmen muss, dürfte eine Qi-Ladestation und deren fortlaufendes Laden schätzen.

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