Transfermarkt Im Ticker: Schalke Profi Geis Wechselt Zum FC Sevilla

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Holstein Kiel hat sich in der 2. Bundesliga auch durch einen Patzer des bisherigen Tabellenzweiten Sandhausen zumindest vorübergehend wieder zum Spitzenreiter aufgeschwungen. Durch ihren fünften Sieg in sechs Spielen mit 3:1 (1:0) im Aufsteigerduell beim MSV Duisburg zogen die Störche erneut am bisherigen Tabellenführer Fortuna Düsseldorf (am Sonnabend beim FC St. Pauli) aufgrund der besseren Tordifferenz vorbei. Sandhausen ließ die Chance auf den Platz an der Sonne durch ein 0:1 (0:1) bei Erzgebirge Aue ungenutzt.

> Die Störche aus Kiel begeistern bislang bei ihrem Zweitliga-Comeback
Die Störche aus Kiel begeistern bislang bei ihrem Zweitliga-Comeback

Foto: Bongarts/Getty Images

Kiel feierte durch einen Treffer von Kingsley Schneider (9.) und einen Doppelpack von Dominick Drexler (73. und 88., Foulelfmeter) verdientermaßen seinen schon dritten Auswärtserfolg. Duisburg konnte vor 13.578 Besuchern durch den Ehrentreffer von Lukas Fröde (90.+2) seine dritte Heimpleite in Serie nicht verhindern und wartet auch nach vier Auftritten im eigenen Stadion noch auf das erste Erfolgserlebnis vor heimischem Publikum.

Neymar offenbar verletzt

Der französische Erstligist Paris Saint-Germain wird laut einem Medienbericht am Samstag ohne seinen Star-Stürmer Neymar zum Spiel nach Montpellier fahren. Der Brasilianer, der nach einem 222-Millionen-Euro-Transfer in der französischen Hauptstadt spielt, habe sich am Freitag leicht am Fuß verletzt, berichtete die französische Sportzeitung "L'Équipe". Der 25-Jährige könnte möglicherweise zur Champions-League-Spitzenbegegnung gegen Bayern München am Mittwoch im Pariser Prinzenparkstadion wieder fit sein.

Uefa vertagt Urteil nach Arsenal vs. Köln

> Vor dem Spiel hatten unter anderem Kölner Fans versucht, einen Block im Emirates-Stadion zu stürmen
Vor dem Spiel hatten unter anderem Kölner Fans versucht, einen Block im Emirates-Stadion zu stürmen

Foto: Imago/Jan Hübner

Die Uefa hat die Entscheidung über die Strafen für den 1. FC Köln und den FC Arsenal nach dem Europa-League-Spiel beider Teams in London vertagt. Die Disziplinar-Kommission erklärte am Freitag, sie werde einen Ethik- und Disziplinar-Inspektor mit weiteren Untersuchungen beauftragen und beide Vereine um eine Stellungnahme bitten. Dabei soll auch die Schuld für die betreffenden Zwischenfälle geklärt werden.

Die Kölner müssen sich wegen Fan-Ausschreitungen, des Zündens von Feuerwerkskörpern, des Werfens von Gegenständen und Sachbeschädigungen verantworten. Die Briten müssen Strafen fürchten, weil sie vor dem Spiel am 14. September (3:1) Zuschauerränge im Gästebereich blockiert hatten.

Fifa-Awards: Neuer und BVB-Fans nominiert

Manuel Neuer ist unter den Finalisten bei der Wahl zum Fifa-Welttorhüter des Jahres 2017. Das gab der Weltverband am Freitag in London bekannt. Der aktuell verletzte Torwart des deutschen Rekordmeisters Bayern München kam zusammen mit dem Costa-Ricaner Keylor Navas (Real Madrid) und dem viermaligen italienischen Welttorhüter Gianluigi Buffon (Juventus Turin) in die engere Auswahl für die "Best Fifa Football Awards", die am 23. Oktober 2017 in der britischen Hauptstadt vergeben werden.

Die Wahl zum Weltfußballer wird zwischen dem viermaligen Preisträger Cristiano Ronaldo (Portugal/Real Madrid), dem fünffachen Gewinner Lionel Messi (Argentinien/FC Barcelona) und Neymar (Brasilien/FC Barcelona, Paris Saint-Germain) entschieden. Kandidaten für die Wahl des Welttrainers sind Massimiliano Allegri (AC Milan), Zinedine Zidane (Real Madrid) und Antonio Conte (FC Chelsea).

> Imposant: Fans auf der Dortmunder Südtribüne
Imposant: Fans auf der Dortmunder Südtribüne

Foto: Imago/Thomas Bielefeld

Deutsche Fußballer schafften es mit Ausnahme von Neuer nicht in die engere Auswahl einer der Kategorien. Die Fans von Borussia Dortmund sind allerdings für den "Fifa Fan Award" nominiert.

Schweinsteiger ist Kinderbuch-Autor

Ski-Rennläufer Felix Neureuther ist zusammen mit seinem Freund Bastian Schweinsteiger unter die Autoren gegangen. Neureuther stellte am Freitag bei einem Medientermin im Zillertal in Österreich das Kinderbuch "Auf die Piste – fertig los!" vor, an dem neben dem Fußball-Weltmeister ("Basti") auch seine Freundin Miriam Gössner ("Schneehäsin Miri") sowie sein großer Rivale Marcel Hirscher ("Hirsch Marcello") aus Österreich mitgewirkt haben.

Mit dem illustrierten Buch will Neureuther ("Ixi") ebenso wie mit seiner Stiftung "Beweg dich schlau" Kinder zum Sport animieren. "Wir müssen die Kinder unterstützen", betonte der mehrfache WM-Medaillengewinner und ergänzte mit einem Schmunzeln: "Da sind viele Bilder drin, deswegen verstehen es auch die Österreicher." Das Buch ist für 14,99 Euro im Fachhandel erhältlich.

Spartak muss für Aytekin-Attacken büßen

Spartak Moskau muss im nächsten Auswärtsspiel in der Champions League ohne die Unterstützung seiner Fans auskommen. Wegen Ausschreitungen seiner Anhänger beim 1:1 zum Königsklassen-Auftakt bei NK Maribor untersagte die Uefa dem zehnmaligen russischen Meister für die Partie am 1. November beim FC Sevilla den Verkauf von Tickets für den Gästebereich. Zudem muss Spartak 60.000 Euro Strafe zahlen.

Unter anderem hatten Anhänger des Clubs einen Feuerwerkskörper in Richtung des deutschen Schiedsrichters Deniz Aytekin geworfen, der daraufhin die Partie für etwa drei Minuten unterbrach. Spartaks Heimspiel gegen den von Jürgen Klopp trainierten FC Liverpool am Dienstag ist von den Strafen nicht betroffen.

Aubameyang über geplatzte Transfer-Träume

Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang hat in einem Interview seine Enttäuschung über einen geplatzten Wechsel im Sommer kundgetan. Sein Verein Borussia Dortmund reagierte jedoch gelassen. "Es gab eine Vereinbarung mit der Borussia, dass ich hätte gehen dürfen. Aber es ist nicht passiert. Das ist eine Enttäuschung", sagte der Gabuner bei "Radio Monte Carlo".

> Am Donnerstag war Aubameyang (l.) wie auch BVB-Manager Michael Zorc im Oberlandesgericht Hamm als Zeuge im Prozess um Provisionen eines Beraters geladen
Am Donnerstag war Aubameyang (l.) wie auch BVB-Manager Michael Zorc im Oberlandesgericht Hamm als Zeuge im Prozess um Provisionen eines Beraters geladen

Foto: Imago/Sven Simon

Mit einem Transfer nach China habe er sich nicht beschäftigt, die Anfragen von Paris Saint-Germain und des AC Mailand hätten aber sein Interesse geweckt, berichtete Aubameyang. Trainer Peter Bosz reagierte betont ungerührt auf die Aussagen. "Ich habe gesehen, was er gesagt hat. Aber ich empfinde das als ganz normal und habe Verständnis für ihn als Spieler", sagte der Niederländer. "Er hat gesagt, dass er gerne gewechselt wäre, wenn die Chance da gewesen wäre. Das ist nicht passiert. Aber er macht absolut nicht den Eindruck, dass er enttäuscht ist. Er ist sehr zufrieden hier in Dortmund." Mediendirektor Sascha Fligge betonte: "Pierre hat nicht gesagt, dass er enttäuscht ist über den BVB, sondern über die Situation im Sommer. Und er hat auch betont, dass er in Dortmund sehr zufrieden ist. Von daher ist das unproblematisch für uns."

Vor dem Ligaspiel am Sonnabend (18.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach hat Bosz das Champions-League-Duell gegen Titelverteidiger Real Madrid am Dienstag noch nicht im Blick. "Das ist noch nicht im Hinterkopf. Ich will am Samstag gewinnen", sagte er. Davon, dass Tabellenführer Dortmund nach fünf Spielen noch ohne Gegentor ist, will sich der Coach nicht täuschen lassen. "Es gab Spiele, in denen wir es noch nicht gut gemacht haben und trotzdem kein Tor kassiert haben", erklärte er.

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Frings schreibt Darmstadts Aufstieg schon ab

Trainer Torsten Frings sieht Darmstadt 98 trotz des dritten Tabellenplatzes nicht als Aufstiegsaspiranten in der 2. Bundesliga. "Dass wir da oben stehen, ist ohnehin schon eine Überraschung, weil ich gesagt habe, dass es ein sehr schweres Jahr wird", erklärte Frings am Freitag und verwies auf den Umbruch im Kader nach dem Abstieg. "Ich sage ja nicht zum Spaß, dass wir nach unserer Meinung mit dem Aufstieg nichts zu tun haben werden."

> Torsten Frings beim Spiel in Heidenheim (2:2)
Torsten Frings beim Spiel in Heidenheim (2:2)

Foto: Imago/Eibner

Zum Abschluss der Englischen Woche mit bislang vier Punkten aus zwei Spielen kommt am Sonntag Dynamo Dresden ans Böllenfalltor (13.30 Uhr/Sky). Angreifer Felix Platte fällt wegen einer beim 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim erlittenen Gehirnerschütterung aus. Zudem fehlt Defensivmann Peter Niemeyer nach einer Fersen-Operation. Hamit Altintop musste zuletzt wegen Knieproblemen mit dem Training aussetzen. Frings zeigte sich aber optimistisch, dass der Mittelfeldroutinier gegen Dresden wieder fit ist.

Die Partie gegen Dresden ist das erste Pflichtspiel der beiden Vereine gegeneinander überhaupt. Für Frings kommt es dabei zu einem Wiedersehen mit Uwe Neuhaus. Der Coach der Sachsen war zu Frings' Zeit in Dortmund Co-Trainer unter Matthias Sammer. "Ich schätze Uwe Neuhaus sehr. Er hat mich in Dortmund sehr unterstützt", sagte Frings.

Mittelfeldspieler Tobias Kempe, der bis zum Sommer 2014 eineinhalb Jahre für die Sachsen am Ball war, freut sich gegen Dresden auf eine stimmungsvolle Kulisse im ausverkauften Stadion: "Da kommt eine große Fankultur ans Böllenfalltor. Die Fans werden richtig Stimmung machen."

Reus macht Fortschritte

Marco Reus macht in der Reha nach seinem Kreuzbandriss Fortschritte. "Mir geht es ausgezeichnet, wirklich sehr gut", berichtete der 28-Jährige im Interview mit dem Club-TV von Borussia Dortmund: "Es läuft alles nach Plan. Es gibt keine Komplikationen, aber es dauert noch ein bisschen."

Das Schlimmste am Kampf um die Rückkehr sei, alleine zu arbeiten. Doch das lohne sich: "Mein Comeback wird hoffentlich sehr emotional. Ich freue mich darauf." Reus hatte im DFB-Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt (2:1) in Berlin im Mai einen Kreuzbandriss erlitten. Die Ärzte gingen damals von acht Monaten Pause aus.

Mit dem Saisonverlauf zeigte sich der Offensivspieler vor dem Duell mit seinem Ex-Verein Borussia Mönchengladbach am Sonnabend (18.30 Uhr/Sky) rundum zufrieden. "Wir zeigen sehr guten Fußball", sagte er, "so kann und soll es weitergehen."

Stöger steht vor Bundesliga-Negativrekord

Vor dem Auswärtsspiel des Bundesliga-Schlusslichts 1. FC Köln bei Aufsteiger Hannover 96 am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) mahnt FC-Trainer Peter Stöger zur Besonnenheit. "Wir müssen Ruhe bewahren", sagte der Österreicher auf der obligatorischen Pressekonferenz am Freitag. Zugleich machte der 51-Jährige deutlich, dass man nach fünf Niederlagen in den bisherigen fünf Ligaspielen aber "auch den Finger in die Wunde legen" müsse.

Sollten die Kölner am 6. Spieltag auch beim Tabellenvierten verlieren, hätten sie den schlechtesten Start der Bundesliga-Geschichte hingelegt und würden damit in dieser unrühmlichen Statistik Fortuna Düsseldorf (1991/92) ablösen. "Ich habe immer gesagt, dass so eine Situation möglich ist. Dass es jetzt zu Anfang so ist, macht es nicht einfacher. Wir müssen lösungsorientiert arbeiten", bemerkte Stöger am Freitag.

Trotz der bitteren Bilanz von null Punkten, nur einem erzielten Tor und 13 Gegentreffern aus fünf Ligaspielen sowie dem 1:3 zum Start der Europa League beim FC Arsenal habe er nach wie vor volles Vertrauen in seine Mannschaft. "Unsere Situation ist nicht leicht, aber ich kenne den Charakter der Mannschaft. Wir kennen unsere Qualität. Wir können uns auf uns verlassen", sagte Stöger.

Gladbachs Maskenmann Kramer fraglich

Christoph Kramers Einsatz für Borussia Mönchengladbach im Auswärtsspiel am Sonnabend bei Borussia Dortmund ist fraglich. "Er wird es mit dem Training probieren. Dann werden wir entscheiden, ob er dabei ist", sagte Gladbach-Trainer Dieter Hecking am Freitag bei der Spieltags-Pressekonferenz. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler hatte beim 2:0 der Fohlen am Dienstag gegen Aufsteiger VfB Stuttgart einen Nasenbeinbruch erlitten.

Kramer, der mit einer Maske trainieren wird, war in der 22. Minute bei einem Kopfballduell mit Stuttgarts Anastasios Donis zusammengeprallt und hatte sich dabei eine Platzwunde an der Stirn zugezogen. Zudem hatte er Nasenbluten. Der Nationalspieler musste rund drei Minuten an der Seitenlinie behandelt werden, ehe er sein blutverschmiertes Trikot wechselte und bis zur Pause weiterspielte.

Rummenigge fordert europaweite Transferfrist

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich für eine Verkürzung der Transferperiode in der Bundesliga ausgesprochen, dies aber an eine Bedingung geknüpft. "Es muss zu einer europaweit einheitlichen Lösung kommen, unabhängig vom Saisonstart der einzelnen Ligen", schrieb der 61-Jährige im Bayern-Magazin: "Ein gemeinsames Ende der Transferperiode zum 31. Juli würde auch dazu beitragen, mehr Vernunft und Rationalität in den Fußball zurückzubringen."

Schon in der Vergangenheit haben Rummenigge und der deutsche Rekordmeister Überlegungen dieser Art offen gegenüber gestanden. "Ich möchte hier betonen, dass ein früheres Ende der Transferzeit nie an den großen europäischen Klubs gescheitert ist, sondern am Veto der kleineren Vereine, die ein mögliches Scheitern in der Champions-League-Qualifikation auf dem Transfermarkt auffangen wollen", erklärte der Europameister von 1980.

Die Premier League hatte Anfang September beschlossen, das Transferfenster künftig schon vor Saisonbeginn zu schließen. DFL-Präsident Reinhard Rauball hatte anschließend angekündigt, im Präsidium einen entsprechenden Antrag zu stellen. Bei einem Beschluss würde die Mitgliederversammlung der DFL im Dezember entscheiden. Bislang endet die Phase für Spielerwechsel in Deutschland wie in den meisten europäischen Ligen am 31. August erst einige Spieltage nach Saisonbeginn.

"So eine sinnvolle Regelung wäre im Sinne der Klubs, aller Trainer und Fans, weil sie am ersten Spieltag wissen, mit welcher Mannschaft ihr Klub in die neue Saison startet", sagte Rummenigge.

Hasenhüttl nimmt Baiers Entschuldigung an

Trainer Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig hat die Entschuldigung von Daniel Baier angenommen, nachdem der Kapitän des FC Augsburg auch öffentlich Reue für seine obszöne Geste gezeigt hatte. "Ich habe das erste Mal das Gefühl, dass das ehrlich gemeint war, dass er Reue zeigt. Deswegen nehme ich die Entschuldigung selbstverständlich an", sagte der Österreicher vor dem Heimspiel am Sonnabend (15.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt: "Für mich ist das Thema erledigt."

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Weniger gut kam bei Hasenhüttl die Kritik des Augsburg-Managers Stefan Reuter an, der dem RB-Coach eine Mitschuld an der öffentlichen Aufregung gemacht hatte. "Das habe ich auch gehört. Aber zu den Aussagen des Managers möchte ich mich eigentlich nicht äußern", sagte Hasenhüttl, dem die Zurückhaltung aber sichtlich schwer fiel.

Reuter hatte am Donnerstag behauptet, dass das Thema "erst aufgrund der Reaktion von Ralph Hasenhüttl richtig groß" geworden sei. Der Weltmeister von 1990 erinnerte zudem an RB-Stürmer Timo Werner, der nach einer Schwalbe gegen Schalke 04 öffentlich am Pranger stand: "Wir können uns alle noch erinnern an die Szene mit der Schwalbe und dem Elfmeter. Dass Hasenhüttl jetzt den Richter spielt, finde ich ein bisschen verfehlt."

FCA-Kapitän Baier hatte im Ligaspiel am Dienstag (1:0) Hasenhüttl in der 74. Minute provoziert und beleidigt. Das DFB-Sportgericht sperrte den Mittelfeldspieler daraufhin für ein Spiel und verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro. Unmittelbar nach dem Spiel war sich Baier noch keiner Schuld bewusst, erst einen Tag später entschuldigte er sich auf seiner Instagram-Seite. Am Donnerstag bat der 33-Jährige auch auf einer Pressekonferenz öffentlich um Verzeihung.

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Nach dem gestrigen Spiel habe ich in der letzten Nacht kein Auge zugetan, mir auch die Zusammenfassungen unseres Spiels angesehen und mir viele Gedanken gemacht. Dabei bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich in einer Szene meiner Vorbildfunktion als Kapitän des FCA nicht gerecht geworden bin. Aus der Emotion heraus habe ich mich zu einer Geste hinreißen lassen, von der ich selbst nicht weiß, wie ich dazu komme. Dafür entschuldige ich mich bei all denjenigen, die dies als Beleidigung aufgefasst haben. Ich habe mich heute vor dem Training auch bei unserer Mannschaft entschuldigt, weil nun meine sinnlose Geste die tolle Leistung der Mannschaft in den Hintergrund rücken lässt. Ich hoffe, dass auch die Verantwortlichen von RB Leipzig nach einer Nacht anders denken, nachdem ich bereits auf dem Platz und auch später in der Leipziger Kabine versucht habe, mich zu entschuldigen und das Missverständnis aus der Welt zu räumen. Liebe Grüße Daniel

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Kölner Fans spenden Europa-League-Tickets

Fans des 1. FC Köln haben Belgrader Waisenkindern Europa-League-Tickets gespendet. FC-Anhänger, die sich schon vor dem offiziellen Ticketverkauf durch ihren Verein mit Karten für das Spiel am 7. Dezember in Serbien eindeckten, konnten nur Tickets im Paket für alle drei Vorrundenspiele von Roter Stern Belgrad erwerben. Die Eintrittskarten für die Partien gegen den FC Arsenal und BATE Borissow spendeten die Anhänger nun in einer breit angelegten Aktion an das Zvecanska-Waisenhaus in Belgrad.

Leitl wird Ingolstadts Cheftrainer

Stefan Leitl steigt beim Zweitligisten FC Ingolstadt vom Interimstrainer zum Chefcoach auf. Dies gab der Verein am Freitag bekannt. Leitl hatte beim Bundesliga-Absteiger am 22. August nach drei Niederlagen zum Saisonstart die Nachfolge des entlassenen Maik Walpurgis antreten. Seitdem holte er mit dem FCI in vier Spielen sieben Punkte. Der 40-Jährige erhält einen Vertrag bis 2019.

Finnbogason will in die Champions League

Augsburgs Torjäger Alfred Finnbogason hält das Erreichen der Europa League für möglich. "Wenn man einen guten Lauf hat und alles passt. Augsburg hat das schon geschafft", sagte der 28-Jährige im Interview mit t-online.de. "Die Bundesliga ist ab dem vierten, fünften Platz extrem ausgeglichen."

Auch für seinen persönlichen Werdegang setzt sich der isländische Nationalspieler ambitionierte Ziele: "Manchester United war immer mein Traum-Verein und ist es heute noch. Natürlich will ich irgendwann Champions League spielen."

Augsburg steht mit zehn Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. In den ersten fünf Saisonspielen erzielte Finnbogason vier Tore. Nur die Superstars Robert Lewandowski (Bayern München) und Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund) trafen noch häufiger.

Demirbay fehlt Hoffenheim mehrere Wochen

> Kerem Demirbay nach dem Sieg in Mainz (3:2)
Kerem Demirbay nach dem Sieg in Mainz (3:2)

Foto: Picture Alliance

1899 Hoffenheim muss mehrere Monate auf Abwehrspieler Ermin Bicakcic verzichten. "Er hat eine Teilruptur des Kreuzbandes", sagte TSG-Trainer Julian Nagelsmann vor dem Spiel gegen Schalke 04 am Sonnabend (15.30 Uhr/Sky). Der 27-Jährige hatte die Verletzung während der 1:2-Niederlage in der Europa League gegen Sporting Braga erlitten.

In den kommenden Spielen wird zudem Kerem Demirbay ausfallen, der mit einem Muskelfaserriss zu kämpfen hat. "Im schlechtesten Fall werden es vier Wochen, aber es können auch zwei werden", sagte Nagelsmann. Serge Gnabry sei dagegen nach seiner Kapselverletzung im linken oberen Sprunggelenk zwar noch nicht beschwerdefrei, "doch vielleicht ist er ein Kandidat für den Kader".

1. FC Köln: Hoher Schaden durch Ticketbetrüger

Durch einen Ticketbetrüger ist dem 1. FC Köln ein Schaden in fünfstelliger Höhe entstanden. Der 34-Jährige steht nach Angaben der Kölner Polizei vom Freitag in dringendem Verdacht, im großen Stil Eintrittskarten für FC-Spiele unrechtmäßig erworben und anschließend über ein Internetportal weiterverkauft zu haben.

Auf den Mann waren Mitarbeiter des Kölner Ordnungsamtes vor der FC-Partie am Mittwoch gegen Eintracht Frankfurt (0:1) aufmerksam geworden, als er Eintrittskarten an zwei Interessenten verkaufen wollte. Die Polizei nahm ihn fest. Sie fand weitere Tickets, die der 34-Jährige zu Hause ausgedruckt hatte. Weil es bei der Zahlung Probleme gab, hatte der Verein die Tickets bereits gesperrt.

Bei der anschließenden Durchsuchung in Gelsenkirchen ergaben sich laut Polizei Hinweise darauf, dass der 34-Jährige seine Wohnung offensichtlich als Logistikzentrale für das betrügerische Erlangen von Eintrittskarten und deren bundesweiten Vertrieb nutze.

Der Tatverdächtige sei bereits in der Vergangenheit zu einer Freiheitsstrafe wegen gewerbsmäßigen Betrugs verurteilt worden. Noch in seiner Bewährungszeit sei er jedoch wieder als Verkäufer ungültiger Tickets aufgefallen. Ihn erwarte nun ein weiteres Betrugsverfahren.

Heldt bestätigt Transferkonflikte in Hannover

Hannovers Manager Horst Heldt hat indirekt einen Konflikt wegen Transferentscheidungen innerhalb des Vereins bestätigt. "Am Ende muss einer den Hut aufhaben. Und die Transfers fallen in meinen Bereich", sagte Heldt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Bei 96 entscheidet ein Quartett über die Spieler-Transfers. Dabei ist neben Heldt, dem Sportlichen Leiter Gerhard Zuber und Trainer André Breitenreiter auch Aufsichtsratsmitglied Martin Andermatt.

Der "Kicker" hatte zuvor darüber berichtet, dass das Gremium vor dem Zerwürfnis gestanden habe. Heldt habe sogar an Rücktritt gedacht, weil Clubboss Martin Kind vorgehabt habe, Andermatt weiter zu stärken.

"Alles halb so wild", sagte Heldt nun. Auch Kind äußerte sich: "Es ist doch klar, dass sich die Zusammenarbeit von vier Leuten entwickeln muss", sagte der 73-Jährige. Heldt sei für die "operative Arbeit" zuständig, Andermatt für "die strategische Entwicklung". Unterschiedliche Meinungen seien gewollt.

Forsberg schenkt seinem Berater einen Ferrari

> Emil Forsberg verlor zuletzt mit Leipzig in Augsburg (0:1)
Emil Forsberg verlor zuletzt mit Leipzig in Augsburg (0:1)

Foto: Imago/MIS

RB Leipzigs Offensivspieler Emil Forsberg hat seinem Berater Hasan Cetinkaya aus Dankbarkeit einen Ferrari geschenkt. "Er hat mich vom kleinen Sundsvall dorthin gebracht, wo ich jetzt bin, und immer an mich geglaubt", sagte der schwedische Nationalspieler der Zeitung Aftonbladet. Ein Ferrari als Geschenk sei "nicht merkwürdig, er hat es sich verdient".

Cetinkaya verriet, die Überraschung auf vier Rädern sei zunächst "ein Schock" für ihn gewesen. Er wollte es eigentlich auch nicht annehmen, denn er habe in den vergangenen Jahren nur seinen Job gemacht. "Aber ich hatte keine Wahl. Er hat gedroht, mich zu verlassen", sagte der Forsberg-Berater im Scherz. Aber er sei natürlich "wirklich dankbar für das Geschenk".

> Forsberg-Berater Hasan Cetinkaya (l., Archiv)
Forsberg-Berater Hasan Cetinkaya (l., Archiv)

Foto: Imago/Picture Point LE

Cetinkaya hatte für Forsberg im vergangenen Winter einen lukrativen Vertrag mit RB bis 2022 ausgehandelt, der den 25 Jahre alten Offensivspieler zu einem der Topverdiener in Leipzig machte. Doch im Sommer forcierte der Berater - mit dem Segen des Spielers - einen Wechsel ins Ausland. Dafür legte er sich auch mit RB an, Geschäftsführer Oliver Mintzlaff warf der Berater zum Beispiel eine "arrogante Art" vor.

Fünf-Jahres-Wertung: Watzke schlägt Alarm

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund sorgt sich um die internationale Konkurrenzfähigkeit der Fußball-Bundesliga. "Wenn ein deutscher Club auf einen englischen Club trifft, wird es immer schwerer. Und auch gegen spanische Vereine ist es schwer. Celta Vigo, Villarreal, Valencia, Sevilla sowieso - das sind alles Ergebnismaschinen", sagte Watzke im Interview mit "t-online.de".

Ihn bedrücke "aber noch mehr, dass wir immer häufiger auch gegen Mannschaften aus Ländern verlieren, die viel geringere finanzielle Möglichkeiten haben als wir. Das ist ein Riesenproblem für die Fünf-Jahres-Wertung", sagte der 58-Jährige.

In dieser Saison scheiterte der SC Freiburg bereits in der Qualifikation für die Europa League, 1899 Hoffenheim verpasste ebenfalls in der Qualifikation die Gruppenphase der Champions League. "Die Vereine, die in der Europa League spielen, müssen verinnerlichen, dass es immer auch um Punkte für Deutschland geht. Es muss möglich sein, dass neben Bayern und Dortmund auch sie kontinuierlich etwas holen", sagte Watzke.

Ex-Stuttgarter Fringer von Vereinschef verprügelt

> Rolf Fringer arbeitet inzwischen als TV-Experte
Rolf Fringer arbeitet inzwischen als TV-Experte

Foto: Imago/EQ Images

Eklat in der Schweiz: Rolf Fringer, früherer Trainer des VfB Stuttgart und heutiger TV-Experte, ist am Rande einer Super-League-Partie tätlich attackiert worden. Club-Chef Cristian Constantin vom FC Sion ging nach dem 2:1 seines Teams beim FC Lugano am Donnerstagabend auf den 60-Jährigen los.

Erste Konsequenzen für Constantin

"Ich drehte mich um und hatte schon den ersten Schlag mitten im Gesicht", sagte Fringer der Zeitung Blick: "Es folgten einige weitere Schläge. Ich drehte mich ab und wollte flüchten, bin dabei aber über die Kamera gestolpert."

> Sions Club-Chef Christian Constantin
Sions Club-Chef Christian Constantin

Foto: Imago/Cronos

Auslöser war wohl Fringers Kritik im Sender Teleclub in den vergangenen Wochen, die Constantin nicht auf sich sitzen lassen wollte. Diese sei "immer sachlich" gewesen, sagte Fringer, der einst auch Nationaltrainer der Schweiz war. "Ich persönlich gehe davon aus, dass ich Strafanzeige wegen Körperverletzung einreichen werde", sagte Fringer: "Aber ich muss jetzt erst einmal diesen Schock verdauen und dann entscheiden, was ich unternehme." Am Teleclub-Mirko gestand Fringer zwar ein, für seine Kritik harte Worte gewählt zu haben. "Aber so eine Reaktion ist untragbar", sagte er.

Constantin zeigte sich später wenig reumütig. "Fringer hat mich diese Woche verbal attackiert und kritisiert", sagte der 60-Jährige im Blick: "Ich habe ihn gepackt und ihm in den Arsch getreten. Es fühlt sich gut an! Das ist nicht die feine Art, aber wenn man angegriffen wird, wehrt man sich halt."

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Uns fehlen die Worte. Sion-Präsident Christian Constantin prügelt vor laufender Kamera auf Experte Rolf Fringer ein! https://t.co/kji1UfahKZ pic.twitter.com/4fh15xmBk6

— Teleclub (@TeleclubAG) 21. September 2017

Höwedes muss Debüt erneut verschieben

> Wartet noch immer auf seinen ersten Einsatz für Juve: Schalkes Ex-Kapitän Benedikt Höwedes
Wartet noch immer auf seinen ersten Einsatz für Juve: Schalkes Ex-Kapitän Benedikt Höwedes

Foto: Imago/Sven Simon

Das Debüt von Benedikt Höwedes bei Juventus Turin verzögert sich weiter. Der frühere Schalker erlitt am Donnerstag beim Training eine Zerrung im linken Oberschenkel, wie der Club mitteilte. Das Derby gegen den FC Turin am Sonnabend wird der Innenverteidiger verpassen.

PSG positioniert sich in Lissabon

Paris St. Germain hat eine Jugendakademie in Lissabon eröffnet. Dort sollen künftig Jugendliche im Alter von 5 bis 14 Jahren trainieren können. "Portugal ist ein wichtiger Standort im Fußball und in vielen Bereichen mit Frankreich eng verbunden", sagte Clubdirektor Fabien Allègre der Nachrichtenagentur AFP.

Bei der Eröffnungsfeier betonte der Club, beim Aufspüren von Talenten nicht mit den lokalen Spitzenvereinen Benfica und Sporting Lissabon konkurrieren zu wollen. Botschafter für PSG ist Pauleta. "Ich bin sehr stolz und spüre eine große Verantwortung", sagte der frühere Starstürmer.

PSG hat damit bereits in elf Ländern Akademien, unter anderem auch in Marokko und Brasilien.

Kieler Gipfelstürmer schon wieder Tabellenführer

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