Sturm Altach, N

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Sturm Graz bleibt in der Bundesliga ungeachtet der Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied von Trainer Franco Foda im Hoch. Mattersburg war wie vor fast exakt einem Jahr drauf und dran, in Graz den Stimmungstöter zu geben. Ein später Treffer von Stefan Hierländer sorgte am Samstag indes für Partystimmung nach Schlusspfiff. Nach dem ersten Saisondrittel lacht Sturm von Platz eins.

Am 22. Oktober 2016 war Sturm im Heimauftritt gegen Mattersburg auf Kurs zum zehnten Sieg im zwölften Saisonspiel. Fran Sanchez traf aber tief in der Nachspielzeit zum 2:2, die Partie endete unter gespenstischer Stille. Ein solches Szenario blieb am Samstag dank individuellen Patzern der ansonsten gut eingestellten Burgenländer aus. Anders als im Vorjahr, als Ende Oktober Sand ins Getriebe kam, wollen sich die Steirer heuer ganz oben festsetzen.

"Haben uns weiterentwickelt"

"Wir haben viel darüber geredet, dass wir uns weiterentwickeln haben im Vergleich zum letzten Jahr. Das haben wir heute gezeigt", meinte ein "erleichterter" Marvin Potzmann. Dass der Erfolg gegen den Vorletzten nach zweifachem Rückstand und spielerischen Schaffenspausen doch noch eingefahren wurde, sahen die Beteiligten als gutes Zeichen. "36 Runden kann man nicht immer spielerisch überragend sein. Dieses Mal war es ein Arbeitssieg", betonte Aktivposten Potzmann.

Neun Siege, ein Remis und zwei Niederlagen - 28 Punkte stehen für Sturm auf der Habenseite. Einer weniger als vor einem Jahr. Auch damals startete das Foda-Team fulminant in die Saison. Aus den danach gemachten Fehlern will man gelernt haben. Durchaus vorhanden war auch der Mut zur Selbstkritik. "Ein paar Dinge müssen wir analysieren", sagte Torschütze Hierländer.

Günter Kreissl gab den Mahner

"Die Leistung kann uns nicht zu hundert Prozent zufriedenstellen. Ein paar Spieler haben nicht so gut gespielt wie schon in dieser Saison", sagte Sturms Geschäftsführer Sport. So hätte Tempo gefehlt, auch viele Eigenfehler hätten zum holprigen Auftritt beigetragen. Immerhin konnte das Betreuerteam reagieren. Mit dem zunächst geschonten Deni Alar, Thorsten Röcher und Emeka Eze kamen Impulse von der Bank. Eze bereitete auch den Siegtreffer vor.

Das glückliche Händchen von Foda würde Sturm sicher gerne noch länger sehen. Dass der Deutsche auch beim ÖFB als Nachfolger von Marcel Koller im Rennen ist, ist aber seit einer Woche offiziell. Ein Sondierungsgespräch gab es bereits. Darüber hinaus will sich Kreissl offiziell keinen Kopf machen. "Bevor wir über eine Ablöse reden, muss Franco Foda sagen, dass er das unbedingt machen möchte. Vorher brauchen wir uns nichts überlegen", sagte er gegenüber Sky.

Trainer Franco Foda ist kritisch

"Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht", sagte der 51-Jährige über seine Bereitschaft, den Teamchef-Posten anzunehmen, befragt. In den wenigen Tagen vor der Mattersburg-Partie sei dafür keine Zeit gewesen. "Aber das werde ich jetzt tun."

Am Mittwoch wartet auf Sturm dennoch schon der nächste Heimauftritt. Im Achtelfinale des ÖFB-Cups geht es im Bundesliga-Duell gegen Altach. Es könnte die Abschiedsvorstellung von Foda in Liebenau sein. Und außerdem die nächste Möglichkeit, eine Negativerinnerung auszulöschen: 2016 scheiterten die Blackies vier Tage nach dem Remis gegen Mattersburg im Cup an St. Pölten.

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apa

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