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New-Pop und Kurstadt gehören zusammen

Von Florian Krekel

Baden-Baden - Viel geschlafen haben Thomas Jung, Gregor Friedl und Edgar Heinz in den letzten Tagen nicht, doch ihre Mühen und die Hunderter weiterer SWR-Mitarbeiter haben sich gelohnt. Die drei Cheforganisatoren des New-Pop-Festivals ziehen im BT-Gespräch ein durchweg positives Fazit - und das, obwohl es durchaus einige unliebsame Herausforderungen zu bewältigen gab.

Eine davon nahm am Freitag um 7.13 Uhr ihren Lauf. Denn da erfuhr Festivalleiter und SWR-3-Musikchef Friedl beim morgendlichen Blick auf sein Handy, dass Künstlerin Alma krank ist und nicht auftreten kann. Also musste schnell Ersatz her: "Klar haben wir da was in der Hinterhand, aber erst mal sind natürlich alle in Alarmstimmung. Das muss ja auch alles organisiert werden, die Ersatzgruppe - in diesem Fall Zak Abel - muss hier her gebracht werden, und, und, und...", rekapituliert Friedl. Doch letztlich funktionierte alles reibungslos - in knapp zwei Stunden sei alles unter Dach und Fach gewesen mit Abel.

Reibungsloser als befürchtet verlief auch die Situation in der Kaiserallee an der Kreuzung Fieserbrücke. Denn dort verkehrten nun aufgrund der Baustelle am Leopoldsplatz zahllose Busse mitten durch das Festivalgelände, das sich vom Beginn der Fieserbrücke bis zum Kurhaus hinzog. Deshalb hatten die Verantwortlichen rund um SWR-3-Chef Thomas Jung anfangs etwas Bauchschmerzen, es könne zu gefährlichen Verkehrssituationen kommen - "aber wir haben das in Gesprächen mit der Stadt im Vorfeld alles gut geklärt", lobt Jung und legt nach: "Überhaupt hat mit der Stadt und den Einzelhändlern alles super funktioniert, es war eine sehr familiäre Atmosphäre - das war früher nicht immer so." Das New-Pop-Festival sieht er deshalb auch in Zukunft ausschließlich in Baden-Baden, er könne sich keinen besseren Austragungsort vorstellen.

Ein wenig Bammel im Vorfeld bereitete den Chefs auch die Wetterprognose - denn die sagte Regen und Sturm vorher. "Letztlich hatten wir aber dann doch echt Glück. Viel Regen gab es nur am Donnerstagmittag, und aufrund der Sturmwarnung mussten wir temporär einige Plakate abhängen und am nächsten Tag wieder anbringen", sagt Friedl.

Etwas mehr Einfluss hatte das SWR-Team auf die Gegebenheiten auf der Fieserbrücke, auch wenn die ähnlich unumstößlich waren, wie das Wetter: Denn jenes Bauwerk ist in die Jahre gekommen, ist wie berichtet nicht mehr in vollem Umfang tragfähig und muss ersetzt werden. Für die New-Pop-Organisatoren hieß das, dass Teilbereiche der Brücke gesperrt bleiben mussten und nicht belastet werden konnten - einige Aufbauten mussten deshalb an anderer Stelle platziert werden. Und dann war da noch der optische Aspekt. Denn die Stadt hatte eben jene Stellen, die frei bleiben sollten, mit einfachen Baustellenbaken und Plastikgittern dichtgemacht, das sagte dem SWR aber so gar nicht zu. Deshalb kamen auf die Schnelle SWR-eigene Absperrgitter zum Einsatz, die das Ganze optisch weniger auffällig machten und gleich noch als Plakatwände fungierten.

Insgesamt hat die Rundfunkanstalt während des New-Pop 33 Stunden Festivalradio gesendet. Alle Künstler waren zusätzlich zu ihren Auftritten im Funkhaus am Fremersberg, um dort noch Interviews für den Livestream und das Radio zu geben - auch wenn mancher dazu erst überredet werden musste. Glücklich sind die drei Organisatoren und Chefs gestern Morgen auch über den Verlauf der Specialaufzeichnung am Donnerstagabend. Die Auftritte und Spiele hätten super funktioniert, und auch der für die TV-Aufzeichnung nötige Vorlauf mit mehreren Ansagen von Moderatorin Barbara Schöneberger sei nicht zu lang gewesen.

"Es geht uns nicht darum Geld zu generieren, sondern den Menschen möglichst viel zu bieten." Klar sei aber trotz des nicht zu unterschätzenden Werbewertes für den SWR auch: "Hätten wir unsere Sponsoren nicht, wäre das Konzept so nicht mehr finanzierbar", rechnen Jung und Edgar Heinz, Friedls Stellvertreter, vor.

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