Forderung Von Schulz Merkel Lehnt Zweites TV Duell Ab

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Es bleibt bei nur einem TV-Duell: Kanzlerin Merkel hat die Forderung von SPD-Kanzlerkandidat Schulz, ein zweites Mal mit ihm vor die Kamera zu treten, abgelehnt. Schulz reagierte empört auf die Absage.

Kanzlerin Angela Merkel hat auf den Brief von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz reagiert und die Forderung nach einem zweiten Schlagabtausch abgelehnt. Die CDU-Pressestelle teilte mit, ein zweites TV-Duell komme für Merkel nicht infrage. "Zu dem Thema ist alles gesagt. Angela Merkel hat gerne an einem TV-Duell teilgenommen. Dieses Format hat sich bewährt. Und dabei belässt sie es", erklärte die CDU-Pressestelle.

Schulz reagierte verärgert über die Absage - zumal diese nicht von der Kanzlerin persönlich erfolgte. Die Absage kam aus der CDU-Zentrale. "Ich bin immer noch davon ausgegangen, dass das Bundeskanzleramt nicht die Parteizentrale der CDU ist, sondern eine Einrichtung, die dem Land dient", sagte Schulz.

Eineinhalb Wochen vor der Wahl hatte Schulz versucht, einen weiteren TV-Auftritt mit der Kanzlerin und CDU-Politikerin zu erzwingen. Die "Bild"-Zeitung zitierte aus einem Brief, den Schulz an Merkel schrieb: "Seit dem TV-Duell erreichen mich viele Briefe und Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern, deren berechtigte Fragen nicht beantwortet wurden", begründet der SPD-Kanzlerkandidat demnach seine Forderung.

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Wunsch der TV-Sender nicht nachgekommen

Kanzlerin Angela Merkel und SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz | Bildquelle: dpa> galerie>

Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz bei dem TV-Duell am 3. September.

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann unterstützte Schulz. Auf Twitter schrieb er: "Ich finde, die Wählerinnen und Wähler haben ein Recht auf ein zweites TV-Duell, in dem die Alltagssorgen der Menschen im Mittelpunkt stehen." Die TV-Sender ARD, ZDF, RTL und SAT.1 hatten sich ursprünglich mehr als ein Duell gewünscht.

Im ersten TV-Duell waren Merkel und Schulz intensiv zu Flüchtlingskrise, Integration und Türkei-Politik befragt worden. Themen wie die Digitalisierung, Rente, Bildung oder Pflege waren von den vier Moderatoren gar nicht oder nur kurz thematisiert worden.

Der Herausforderer der Kanzlerin und seine Partei liegen in Umfragen hinter der Union zurück. Auch das TV-Duell brachte bislang nicht den von der SPD erhofften Aufschwung in den Umfragen.

Kein Rückspiel: Merkel lehnt zweites TV-Duell ab

D. Rodenkirch, ARD Berlin

13.09.2017 12:25 Uhr

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