BVB Lenker Şahin Räumt Wechselgedanken Ein

germany.eurfootball.com

Nuri Şahin stand in allen drei Partien in der noch jungen Bundesliga-Saison über die vollen 90 Minuten auf dem Feld. Das war in der jüngeren Vergangenheit nicht immer so. Deshalb hatte sich der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund mit einem Wechsel beschäftigt.

Besonders die vergangene Saison war für den 29-Jährigen nicht einfach. Unter Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel war Şahin nicht gesetzt, bestritt allein fünf Liga-Spiele. Ende 2016 hat sich das Dortmunder Eigengewächs schließlich näher mit einem Abschied befasst: "Ich kam in der Hinrunde kaum zum Einsatz, aber ich wollte unbedingt wieder auf dem Platz stehen. Also musste ich mir in der Winterpause Gedanken machen", gab Şahin im Interview mit der "Sport Bild" zu.

> Anzeige : Jetzt Probe-Abo sichern und Champions-League-Spiele live verfolgen!

Demnach habe er "sehr viele Gespräche" mit seinen Beratern sowie mit dem Dortmunder Führungsduo Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke geführt: "Wir haben offen über das Thema geredet." Grund für seine Wechselgedanken war neben der Reservistenrolle auch das fehlende Vertrauen von Trainer Thomas Tuchel.

Dortmund schob Şahin-Transfer den Riegel vor

Allerdings haben Sportdirektor Zorc und Geschäftsführer Watzke früh signalisiert, Şahin nicht verkaufen zu wollen: "Der Verein hat mit klar gesagt, dass er unsere Zusammenarbeit nicht beenden möchte. Inzwischen kann man sagen, dass wir alles richtig gemacht haben." Ein Abschied von Borussia Dortmund wurde deshalb "nie wirklich konkret".

Ausschlaggebend für seinen Verbleib beim Pokalsieger sei auch seine Verbundenheit zum Klub gewesen: "Ich habe mir damals eine Pro-und-Contra-Liste gemacht, der Verein und seine Fans waren ein dickes Plus. Ich habe für mich gemerkt, dass ich nach wie vor am liebsten für den BVB auf dem Platz stehen möchte." Im Alter von 16 Jahren debütierte Şahin im August 2005 für Borussia Dortmund in der Bundesliga. Trotz seiner Zwischenstationen bei Feyenoord, Real Madrid und Liverpool kommt er mittlerweile auf 208 Bundesliga-Spiele.

Şahin lobt das neue System

Nach dem Trainer-Wechsel bei Borussia Dortmund im Sommer blickt Şahin wieder optimistischer in die Zukunft: "Ich habe aber in den letzten beiden Jahre nie an mir gezweifelt, sondern bin mental stark geblieben. Da bin ich auch ein Stück weit stolz auf mich. Andere wären daran zerbrochen, was sicher auch menschlich gewesen wäre." Nach "zwei schweren Jahren" sei seine "Verbundenheit zum BVB definitiv noch mal intensiver geworden."

Nun verspüre Şahin auch wieder das volle "Vertrauen des Trainers". Unter Peter Bosz blühte der Regisseur zuletzt auf. Entsprechend lobende Worte fand Şahin für den Niederländer: "Er pflegt einen sehr guten Umgang. Er gibt sich uns Spielern gegenüber so, wie ein Trainer das meiner Meinung nach auf diesem Niveau tun muss. Der Trainer spricht mit uns und hört uns zu. Aber er kann auch durchgreifen, das haben wir auch schon erlebt."

Im System von Peter Bosz rückt der BVB-Lenker noch etwas weiter noch vorne. Dort kann Şahin seine spielerischen Qualitäten besser einbringen. "Wir sind aktiver ins Spiel eingebunden, was bei den Offensivaktionen vieles einfacher macht", so der türkische Nationalspieler weiter.

Weigl und Şahin: Keine "verbissenen Konkurrenten"

An der neuen Rolle des Mittelfeldspielers wird auch Dortmunds Spielmacher der vergangenen nicht ändern. Obwohl Julian Weigl nach langer Verletzung wieder zurückkehren wird, sieht sich Şahin und seinen jungen Kollegen "nicht als verbissene Konkurrenten. Im Gegenteil: Wir haben in den vergangenen Tagen schon darüber geflachst, was wir in den Medien alles gelesen haben."

Angesichts des "straffen" BVB-Kalenders und der Dreifachbelastung aus Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League benötige man jedoch jeden Spieler: "Und je besser der Einzelne ist, desto mehr profitiert die Mannschaft davon."

BVB-Lenker Şahin räumt Wechselgedanken ein

Hot News

#Star Trek Discovery, #Meghan Markle, #Fortnite, #Pokemon Go, #Ed Sheeran, #Robert Habeck, #Tyson Fury, #Dorfchemnitz, #SPIEGEL, #Champions League, #Marcus Pretzell, #Berlin Marathon 2017, #FAZ, #Heidi Klum, #Anne Will, #Sachsen, #Ergebnisse Der Bundestagswahl 2017, #Kurdistan, #Fifa 18 Release, #Salvador Sobral,